Gendringen — Poggenort

53. Tag, 147 Kilometer, 490 Höhenmeter

Was für ein reicher, voller und lebendiger Tag war das heute wieder! Wir sind vom Glück umfangen und begleitet, DANKE! 

Dabei fing der Tag eher grau, stürmisch und mit leichtem Regen an. Nach herzlichem Abschied von Bert und Karin führte uns unsere Etappe anfangs über beschauliche Fietspads mit nur zwei ernsthaften Hindernissen durch die östlichen Niederlande bis ins Zwillbrocker Venn. Dort, so hatte Bert uns versichert, gebe es Flamingos zu sehen. Wir konnten das kaum glauben, aber tatsächlich: Dort standen die gleichen rosafarbenen Viecher herum wie in der Camargue. Eigentlich hätten wir also gar nicht so weit zu fahren brauchen.

Auch wenn uns der Sturm anfangs genervt hat, erwies er sich im Laufe des weiteren Tages als wahrer Segen. Er kam nämlich aus genau der richtigen Richtung, um uns nach Hause zu pusten. Insbesondere auf der Bahntrasse von Burgsteinfurt nach Rheine hatten wir den Wind genau im Rücken und flogen mit kontinuierlichen Geschwindigkeiten jenseits der Dreißig quasi dahin. So sind wir heute ohne allzu große Mühe und bei allerbester Laune die längste Etappe unserer Tour gefahren.

Morgen geht unser großes Abenteuer mit unserer letzten Etappe nach Scholen zu Ende. Genau passend zum Pfingsten und zu unserem kleinen Hochzeitstag, den wir ja in jedem Monat am Neunten feiern. Wenn das mal kein gutes Omen ist!

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