11. Tag, 70 Kilometer, 640 Höhenmeter
Ohne es zu bemerken, haben wir heute im Laufe des Vormittags unsere 1.000-Kilometer-Linie überfahren, also in etwa die Hälfte der Strecke nach Rom. Ab jetzt fliegt Rom praktisch auf uns zu.
Der Himmel meinte es heute wieder richtig gut mit uns! Unsere Regenkleidung haben wir den ganzen Tag nicht gebraucht. Erst als wir in Pfunds ankamen, begann es leicht zu tröpfeln. Am Nachmittag wurde es dann auch noch warm, sodass das Radfahren – anders als gestern – richtig vergnüglich war.
Unsere heutige Etappe führte uns bei Brennbichl ins Inntal und dort flussaufwärts nach Südwesten. Dabei hat unsere Strecke dauernd die Innseite gewechselt und auch die parallel verlaufende Straße permanent über- oder unterquert. So sind wir trotz der verhältnismäßig kurzen Etappe ohne nennenswerten Höhengewinn auf erstaunlich viele Höhenmeter gekommen.
Unser heutiges Hotel ist ganz toll, es hat sogar ein eigenes Schwimmbad. Das hat meine Herzallerliebste natürlich sofort ausprobiert und kommt gerade freudestrahlend von ihrer 500-Meter-Einheit zurück. Jetzt drehen wir noch ein Ründchen durch den Ort, und dann gibt’s – endlich! – Abendessen ?








