Helenenberg – Trier (30,3 km)

Glückliches Wiedersehen!

Der letzte Tag vor der Mosel hat mir steigungsmäßig nochmal einiges abverlangt. Direkt nach meinem Aufbruch in Helenenberg ging’s runter zum nächsten Ort und danach logischerweise wieder hoch. Bei jedem Abstieg habe ich mich mit der Aussicht auf ein gutes Frühstück im nächsten Ort motiviert, jedes Mal vergeblich. Bis Trier gab’s in keinem der Orte unterwegs einen Bäcker, eine Gastwirtschaft oder eine sonstige Einkehrmöglichkeit.

Kurz vor Trier stieß ich dann aber – der Himmel hatte offenbar ein Einsehen mit mir – auf zweihundert Meter Brombeersträucher am Weg. Und die Dinger waren teilweise sogar schon reif! Ich hab’ mir so richtig den Bauch vollgeschlagen, bis mir die Beeren ungefähr zu den Ohren wieder herauskamen.

In Trier dann fix den Schlüssel für die Wohnung in Empfang genommen, die Sabine für uns per Airbnb gemietet hatte. Dann noch einen Pilgerstempel im Dom abgeholt.

Um Zwei kam wie verabredet meine wundervolle Sabine. War – und ist – das eine Freude! Wir machen’s uns jetzt schön, feiern in meinen Geburtstag und lassen es uns auch sonst so richtig gut miteinander gehen.

Morgen ist mein Sechzigster, da wird nicht gepilgert. Deshalb gibt’s auch keinen Pilgerbericht.