Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie schön es ist, frühmorgens der Natur beim Aufwachen zuzusehen. Schon allein dafür lohnt es sich, morgens vor Dämmerungsbeginn aufzubrechen. Und dann läuft es sich in der morgendlichen Kühle einfach viel angenehmer als am fortgeschrittenen Tag.
Heute wollte ich nur bis Kronenburg gehen und hab’s deshalb auch mit vielen Pausen ganz ruhig angehen lassen. Dadurch bin ich trotz der kurzen Strecke in die Mittagshitze geraten und musste mich wegen des profilierten Geländes ganz schön anstrengen, bis ich nach einer gefühlten Unendlichkeit endlich ankam.
Unterwegs bin ich übrigens der ersten „Gîte“ begegnet, ich dachte, ich trau meinen Augen nicht; hatte aber leider wegen der frühen Morgenstunde geschlossen.
Die Pension, in die ich eigentlich einkehren wollte, war – Running Gag! – geschlossen. So musste ich ins Burghotel ausweichen. Keine schlechte Wahl, wenn auch nicht ganz pilgerlike. Dafür lasse ich mir jetzt das Tagesmenü schmecken. Ab morgen wird wieder spartanisch gelebt 😉










