St. Vith — Plombières

49. Tag, 78 Kilometer, 780 Höhenmeter

Der dritte Tag, an dem ich mich nur mit Aspirin und Erschöpfungspausen über die Runden retten konnte, so hatte ich mir das eigentlich nicht vorgestellt! Es wird Zeit, dass diese Unpässlichkeiten abklingen und ich wieder mit Freude und Energie fahren kann!

Heute Morgen in St. Vith hatten wir das große Glück, die ersten fünfzehn Kilometer wieder auf einem Bahntrassenweg fahren zu können. So kamen wir ohne übermäßige Anstrengung fix voran, bevor es wieder losging mit dem steilen Auf und Ab der Eifel. Dafür war die Landschaft im hohen Venn besonders beeindruckend und schön!

Da heute ausnahmsweise unser Tagesziel feststand, konnten wir ganz entspannt in den Nachmittag hineinradeln, ohne uns um eine Unterkunft kümmern zu müssen. In Plombières empfing uns Ingela herzlichst, wies uns ein tolles Gästezimmer zu und bewirtete uns mit leckerem Essen und Trinken.

Nach dem Essen hat uns Ingela, eine Buchbindekollegin meiner Liebsten, durch ihre Werkstatt geführt und uns ihre neuesten Arbeiten gezeigt. Und nun lassen wir den Tag in sommerlicher Ruhe ausklingen (ich allerdings im Bett).

4 Kommentare

  1. Hallo ihr lieben Radler, gute Idee Deutschland nochmal zu verlassen und weiter durch Belgien und evtl. die Niederlande? zu radeln. Jedesmal, wenn ich längere Zeit im Ausland war und die deutsche Grenze passiert hatte, dachte ich so “och nö, ich glaube, ich drehe wieder um”… Daher kann ich Burkards mulmiges Gefühl gut nachempfinden. Hoffentlich hast du dir nicht deshalb einen Infekt eingehandelt?!
    Ist es eine Option einen Tag bei Ingela auszuspannen, um neue Kraft zu tanken?

    Auf jeden Fall weiterhin alles Gute, genießt eure Tour und dir Burkard “Gute Besserung!”
    Danke, liebe Sabine, für die Karte. Ist heute angekommen.
    Gute Nacht wünschen euch I&M

  2. Ihr Lieben,
    Wir waren richtig froh, dass ihr Rückenwind hattet, als ihr von uns losgefahren seid, ihr Helden der Landstraße! Wir haben euren Besuch sehr genossen und wünschen euch noch viel Freude an den letzten Tagen eurer großen Reise.
    Muni und Harald

    1. Liebe Muni,

      wir sind auch deshalb so beschwingt bei Euch losgefahren, weil Eure herzliche Gastfreundschaft einfach so schön war und wir uns so wohlgefühlt haben!
      Ja, der Rückenwind war klasse, besonders heute hat er uns schon fast bis nach Hause gepustet. Danke für Alles, Deine Sabine

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