Castiglione della Pescaia — Livorno

26. Tag, 120 Kilometer, 720 Höhenmeter

Das Wetter heute Morgen war viel besser als angekündigt und befürchtet. Nämlich strahlend blauer Himmel mit einigen Wölkchen. Der Wind allerdings blies wie versprochen aus Nord, also den ganzen Tag stramm von vorne.

So sind wir bester Laune und voller Energie losgeradelt, und ehe wir uns versehen hatten, standen bei unserem zweiten Frühstück bereits vierzig Kilometer auf dem Zähler. Und ganz zufällig sind wir mitten in der Pampa auf ein wunderbares Feinkostgeschäft mit angeschlossener Cafeteria und Restaurant gestoßen, das offenbar von mehreren Generationen bewirtschaftet wird. Dort hat man uns gut bedient und wir haben uns sehr wohl gefühlt.

In der zweiten Hälfte unserer Etappe sind wir nah der Küste kilometerlang durch ausgedehnte Pinienwälder gefahren. Eine ganz besondere Atmosphäre war das! Leider sonderten die Pinien gerade ihre Pollen ab. In großen gelben Wolken zog das Zeuchs vom Wind getrieben durch die Gegend, setze sich überall fest und kribbelte ordentlich in der Nase.

Die letzten zwanzig Kilometer bis ins Ziel waren, wie bei Städten dieser Größe üblich, sehr anstrengend. Viel Autoverkehr, keine Alternativen zur Hauptstraße und zudem noch schlechter Straßenbelag und einige steile Anstiege. Und dann mussten wir auch noch länger nach einem Bett für die Nacht suchen. Wir waren froh, gegen halb sechs Uhr endlich unser Zimmer im Hotel Città beziehen zu können!

Jetzt kommen wir gerade gut gesättigt vom Stadtrundgang mit Restaurantbesuch zurück und freuen uns aufs Bett.

Morgen werden wir am späten Vormittag Pisa erreichen. Wir freuen uns auf eine schöne toskanische Altstadt und sind gespannt, ob der besagte Turm tatsächlich so schief steht.

2 Kommentare

  1. Guten Morgen ihr Beiden,
    heute gibts bei uns Frühstücksfernsehen mit eurem neuen Beitrag und den wie immer superschönen Bildern auf dem Laptop neben der Müslischale. Abends, wenn die neue Folge erscheint, bin ich meist schon im Bett…;)
    Habt einen schönen, erlebnisreichen Tag!!
    Ciao, Ines und Manfred

    1. Liebe Ines,

      na wir zum Frühstück ist ja auch was!

      Wenn wir am Nachmittag eine Unterkunft gefunden haben ist es manchmal, so wie gestern, schon 17:30 – 18 Uhr und dann wollen wir erst mal duschen und danach was zu Essen. Das Bilderbearbeiten braucht Zeit und die tollen Ergebnisse seht Ihr ja. Somit stellt Burkard den neuen Artikel oft erst kurz vor dem Schlafengehen online.

      Heute ist alles anders, wir haben uns vor der bevorstehenden morgigen Bergetappe frühzeitig, d.h. schon um 15 Uhr, eine Unterkunft gesucht.

      Die liegt traumhaft am Strand von Carara und ich war somit vor dem Duschen im Meer und bin mit Blick auf die Marmorberge rumgepaddelt!

      Hier gibt es auch ein Restaurant im Haus das allerdings, wie soviele, erst ab 19:30 öffnet. Da hängt mir der Bauch ganz schön runter…

      Deswegen haben wir vor dem Bezug schon einen Salata Mista nebenan gehabt .

      Ein herzlicher Gruß in die norddeutsche Tiefebene
      Sabine

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