Naturns — Trient

13. Tag, 118 Kilometer, 430 Höhenmeter

Unser erstes Ziel heute war — mal wieder — eine Fahrradwerkstatt. Dieses Mal in der Nähe von Meran. Die hintere Bremse unseres Tandems zeigte noch immer nicht die Wirkung, die ich von einer hydraulischen Scheibenbremse erwarte. Die Jungs in der Werkstatt waren richtig fit im Umgang mit hydraulischen Bremsen! Sie haben tatsächlich eine Undichtigkeit im Geberzylinder des rechten Bremshebels entdeckt, den Hebel erneuert und das Problem damit behoben. Toll! Das Ganze hat unseren Drang nach Süden allerdings um gut zweieinhalb Stunden verzögert.

Als die Jungs gegen halb Eins ihre Werkstatt zur Mittagspause schlossen, sind wir erst so richtig losgefahren. Es ging, wie gestern schon, die ganze Zeit an der Etsch entlang gen Süden. Angesichts des leichten Gefälles und der fast kreuzungsfreien Wege auf dem Etschdeich kamen wir prima voran. Da die Gegend ab Meran auch immer unattraktiver wurde, war uns auch nicht nach vielen Pausen und Aufenthalten zumute. Außer einer kurzen Kaffeepause gegen Drei sind wir nur gefahren, bis wir schließlich Trient hinter uns hatten.

Eine Unterkunft namens FlyBike-Hotel hatte uns schon vom Namen her angesprochen. Und tatsächlich: Das Ding befindet sich in den Gebäuden des Verkehrsflugplatzes Aeroporto di Trento-Mattarelli. Die ganze Bude ist einigermaßen schräg, aber interessant, und die jungen Leute, die das Ding betreiben, sind sehr nett! Wir sind also allerbestens untergebracht!

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