Alfershausen — Rain am Lech

7. Tag, 101 Kilometer, 750 Höhenmeter

Was für ein schwerer Tag war das heute! Er fing schon damit an, dass ich überhaupt keine Lust hatte, mich auf‘s Rad zu setzen und loszufahren. Glücklicherweise war meine Liebste munterer und motivierter als ich und so sind wir trotzdem aufgebrochen.

Heute war unser erster Tag mit bedecktem Himmel und ohne den bisher gewohnten strahlenden Sonnenschein. Wie anders sieht die Landschaft doch aus, wenn der Himmel grau ist!

Unser Streckenplan führte uns munter hoch und runter zur Autobahn A9, der wir bis Kinding folgen mussten, bis wir endlich ins Altmühltal abbiegen konnten. Ab dort wurde es landschaftlich schöner und vor allem angenehmer zu fahren. 

Bei Weißenkirchen mussten wir uns leider wieder von der Altmühl trennen, um weiter Richtung Süden zu fahren. Augenblicklich ging’s wieder tüchtig hoch und runter.

In Neuburg erreichten wir die Donau und hatten uns schon ganz auf eine gemächliche Flusstour eingestellt. Pustekuchen! Wir mussten mehrfach den ersten Gang bemühen, um die Steigungen überhaupt zu schaffen. Erst kurz vor Rain konnten wir auf dem Donaudeich den Tag gemütlich ausrollen lassen.

Mit unserem heutigen Hotel haben wir mal wieder richtig Glück! Ein riesiges Zimmer hat man uns gegönnt. Und in direkter Nachbarschaft empfahl man uns einen Gasthof mit typisch bajuwarischer Kost. Bei dem Bärenhunger, den wir im Laufe des Tages entwickelt hatten, war der genau das Richtige für uns. Es hat uns vorzüglich gemundet! Jetzt hängen wir noch mit einem Fläschchen lokalen Biers ab.

5 Kommentare

  1. Einen schönen Gruß an Sie beide! Ich wünsche Ihnen beiden steten Wind im Rücken, obwohl, well… so ist es ja meistens nicht. Ist das eigentlich der Grund, warum ich hier ständig Eisbecher sehe? Ich bin gespannt auf das Rating für die Gelati am Ende der Tour 🙂

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