Bad Langensalza — Manebach

4. Tag, 87 Kilometer, 830 Höhenmeter 

Heute konnten wir richtig ausschlafen, da unsere Zimmerwirtin es strikt abgelehnt hatte, uns vor acht Uhr Frühstück zu servieren. So sind wir letztlich erst um halb Zehn aufgebrochen. Als Erstes wollten wir den lokalen Fahrradhändler konsultieren. Es stellte sich allerdings vor Ort heraus, dass das Geschäft nicht mehr existierte. Da war wohl die Informationsbroschüre auf unserem Zimmer nicht mehr ganz aktuell…

Wie auch die letzten Tage hatten wir heute wieder das absolute Traumwetter! Den ganzen Tag strahlenden Sonnenschein, kaum Wind und angenehme Temperaturen um die zwanzig Grad. Und bei der wunderbaren Strecke, die Sabine auch heute wieder für uns geplant hatte, war das Fahren das reinste Vergnügen!

In Gera haben wir uns bei Kaffee und Kuchen nach fünfunddreißig Kilometern die erste Rast gegönnt. Hier gab’s dann einen Fahrradladen, der geöffnet hatte. Und nach meiner Schilderung der Sachlage zeigte sich „Leo“ gerne bereit, für weitgereiste Radler in misslicher Lage seine Werkstatt ausnahmsweise auch am Samstag zu öffnen. Das freundliche Werkstattteam von Leo-Bikes hat dann in einer guten halben Stunde die Hydraulik unserer hinteren Tandembremse entlüftet, sodass wir kurz nach Eins unsere Reise fortsetzen konnten. Jetzt hat die Bremse endlich einen ordentlichen Druckpunkt und die Alpen können kommen! Danke an das Team von Leo-Bikes!

Der größte Teil unseres heutigen Wegs führte uns durch die Flusstäler von Unstrut, Wilder Graben, Gera und Ilm. Zwischendurch gab’s ein paar richtig giftige Anstiege, sodass wir insgesamt auf 830 Höhenmeter gekommen sind.

Kurz hinter Ilmenau haben wir uns gegen fünf Uhr zum Bleiben entschieden. Das Hotel Mosebach gewährt uns Unterkunft für diese Nacht. Ein Erlebnis der besonderen Art 🙂

2 Kommentare

    1. Liebe Ulla,

      Ostermontagabend möchte ich Deine lieben Grüße erwidern und Euch noch schöne Kretatage wünschen.
      Habe des öfteren an Dich gedacht bisher, da ja auch wir über die Feiertage unterwegs waren. Zum Glück haben wir jedoch immer was zum Einkehren gefunden. Soeben haben wir wunderbar in einem bayerischen Landgasthof gespeist und lassen nun den Tag ausklingen.

      Sabine

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