Santiago de Compostela – Negreira (21,2km)

Ist das schön, an der Seite der wundervollsten aller Frauen zu gehen! Nach üppigem Frühstück in unserer Herberge haben wir uns mit Tagesanbruch auf den Weg nach Negreira gemacht. Das Wetter war grau, aber trocken, unser Miteinander indes munter und fröhlich. Wie bin ich froh, dass Sabine nun bei mir ist! Und jetzt wird mir auch wieder klar, wie sehr ich sie die mehr als hundert Tage vermisst habe. Nach dem Anfangsschmerz nach dem Abschied im Juli hatte ich mich irgendwie damit abgefunden.

Negreira ist nicht wirklich eine Reise wert. Bei dem grauen Wetter und dann auch noch am Sonntag wirkt es trist und öde. Ein nettes Hotelzimmerchen haben wir leicht gefunden, nach einem Dorfrundgang noch etwas zu essen zu bekommen war schon schwieriger. Jetzt machen wir uns noch einen netten Abend, bevor es morgen früh – vermutlich im Regen – gen Westen weitergeht.

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