Santiago de Compostela (0km)

In der vergangenen Nacht habe ich endlich mal wieder so richtig gut geschlafen und bin heute Morgen entsprechend frisch und putzmunter wachgeworden. Wohin jetzt mit der Energie und dem Tatendrang? Also erstmal wieder umziehen!

Mein neues Domizil ist die Pensión Girasol. Hier habe ich ein ganz ruhiges Zimmer in einem Hinterhofhaus. Alles prima soweit, nur das WLAN ist quälend schlapp. Konstruiere ich mir da gerade das Motiv für meinen morgigen Umzug? Nein, ich finde, es reicht jetzt! Ich sollte meine innere Unruhe in eine sinnvollere Richtung lenken.

Santiago gibt mir bisher keinen brauchbaren Anknüpfungspunkt. Außer Gastronomie und Andenkenläden in Hülle und Fülle habe ich bisher noch nichts finden können, das mein Interesse weckt und bindet. Aber das sonnige Herbstwetter bei milden Temperaturen ist einfach wunderbar!

Der Tag fing gut an. Zum Frühstück war ich im Hostal Seminario gegenüber der Ostseite der Kathedrale, günstig und reichhaltig.
Das Morgenlicht auf der Praza do Obradoiro war einfach zauberhaft!
Dabei fällt dann auch auf, wie renovierungsbedürftig die Gebäude sind.
Nach dem Stadtrundgang habe ich mich in meinem Lieblingscafé “Casino” (von 1873) von den Strapazen erholt.
Dann musste ich Andenken kaufen …
… nein, war’n Scherz 😉
Anschließend habe ich mich mit einem Eis im Park entspannt und gesonnt.
Nach dem Abendessen dann …
… Abendstimmung am Südportal der Kathedrale …
… die Praza das Praterías, …
… die Casa da Conga mit einem selbstvergessenen Pilger, …
… sowie die Praza da Quintana de Mortos mit der Eingangstüre zum Raum mit dem Reliquienschrein des Apostels Jakobus (die rechte).
Und zum Schluss wie jeden Tag: Mein Bett für diese Nacht.

Ein Kommentar

  1. Wow, lieber Burkard, Du bist angekommen.
    Ich verneige mich tief vor Dir, Deinem Durchhaltevermögen, Deinem Willen und Deinem Mut, Deine Wünsche umzusetzen.
    Wenn auch verspätet die allerherzlichsten Glückwünsche auch von mir.
    Unglaublich, wie schnell es nun zu Ende ging. Liegt es an unserem Trouble oder daran, dass es am Ende doch immer viel zu schnell geht?
    Wie geht es Dir nun? Erst rennen, einen Rhythmus finden, loslassen, und nun angekommen, Ruhe finden in dem Pilger-Trubel, das krasse Gegenteil zu den letzten Tagen, Wochen, Monaten, Warten auf Deine Herzallerliebste, …
    In mir würde jetzt das absolute Gefühlschaos wüten.
    Du hast aber so vieles erlebt, gedacht, gefühlt in den letzten Tagen, Woche, Monaten – Wahnsinn.
    Alles erdenklich Gute für Dich und noch eine wunderbare Zeit mit Deiner Sabine wünscht Dir von ganzem Herzen
    Ulla

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