Arzacq-Arraziguet – Arthez-de-Béarn (29,4km)

Ich sitze hier im Wintergarten des Gîte Communal von Arthez-de-Béarn und draußen prasselt der Regen auf die Scheiben. Bin ich froh, dass ich so schön im Trockenen sitze!

Den ganzen Tag hat es bisher mit einer kurzen Unterbrechung um die Mittagszeit gewittert und kräftig geregnet. Entsprechend mühevoller war das Gehen, und die Begegnungen mit den anderen Pilgern unterwegs fielen entsprechend einsilbig aus. So einen nassen Tag hatte ich schon ewig nicht mehr. Immerhin weiß ich jetzt, wie ich optimal solchem Wetter begegnen muss: Bei diesen hohen Temperaturen ist die Kombination von Regenhose und Regenschirm wunderbar. Im T-Shirt schwitze ich nicht zu sehr, und die wasserdichte Hose verhindert, dass mir das Wasser von oben in die Schuhe läuft.

Die halbstündige Regenpause gegen Mittag habe ich als ganz besonderes Glück empfunden. Endlich mal hört das laute Prasseln der Regentropfen auf meinen Schirm auf, endlich kann ich mich aus der Regenhose schälen! Und die Natur um mich herum scheint auch aufzuatmen und gibt ganz intensive Gerüche von sich, die vorher wohl vom Regen verdeckt wurden. Alles wirkt wie verwandelt und verzaubert.

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