Aire-sur-l’Adour – Arzacq-Arraziguet (34,8km)

In dichtem Nebel ging’s heute Morgen in Aire-sur-l’Adour los. Bis zur Hälfte der Tagesetappe war es vollkommen eben und der Weg führte oft kilometerlang schnurgeradeaus. Ich fühlte mich richtig an unser norddeutsches Flachland erinnert, zumal auch hier kilometerweit links und rechts vom Weg mannshoch der Mais stand.

Ab Miramont-Sensacq ging’s dann doch wieder munter auf und ab, sodass ich in der Mittagshitze doch wieder gut ins Schwitzen gekommen bin. Und immer wieder tauchen nun am Horizont die Pyrenäen auf und machen mir klar, dass meine Zeit in Frankreich bald zu Ende geht. Nur noch fünf Tage, dann bin ich in Spanien!

Die Pilger auf dem Weg scheinen immer mehr zu werden. Neben den seit Le Puy bekannten Gesichtern des harten Kerns sind auch heute wieder viele neue aufgetaucht. Da ich meistens deutlich schneller gehe als alle Anderen, überhole ich viele, wechsele ein paar Worte und lerne so große Teile der Karawane wenigstens oberflächlich kennen.

Ich bin mittlerweile so sehr mit dem Weg und der Routine des täglichen Gehens verwachsen, dass mir alles ganz leicht von der Hand und von den Füßen geht. Das morgendliche Packen, das Losgehen, den eigenen Rhythmus finden, die passende Balance zwischen Aufmerksamkeit und Routine erspüren. Es ist alles so leicht und schön!

2 Kommentare

  1. Hallo Burkard! Endlich hatte ich Muße, mich erfolgreich einzuloggen. Bin nicht so der Blogger. Aber mal gucken! Super Bilder. Knipse Dich mal wieder selber. Ist der Bart noch dran? Morgen 8 Uhr MW! – Gute Zeit! – Ulrich

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