
So lange wie heute Morgen habe ich seit Ewigkeiten nicht mehr geschlafen, bis sieben Uhr! John, unser Zimmerwirt, hatte sich standhaft geweigert, uns vor halb acht Frühstück zu machen, und so blieb uns gar nichts anderes übrig, als mal auszuschlafen. Und da es hier in Saint-Antoine so unfassbar ruhig ist und auch Elias im Nachbarbett nicht geschnarcht hat, habe ich wunderbar tief und fest bis zum Weckerklingeln durchgeschlafen. Jetzt bin ich gespannt auf’s Frühstück!
Nach dem wunderbaren Frühstück, das uns John zurechtgezaubert hatte, habe ich mich dann mit Elias gegen halb neun ganz gemütlich auf den Weg gemacht. Das Rumtrödeln hat ja durchaus auch seinen Reiz. Insbesondere, wenn es überhaupt keinen Zeitdruck gibt; die fünfundzwanzig Kilometer bis Lectoure sind bei dem tollen Wetter bis zum Nachmittag locker zu schaffen.
In Lectoure hatte ich mir schon vorgestern per Airbnb eine Übernachtungsmöglichkeit verschafft. Eine ganze 100qm-Wohnung für 35,- Euros, das ist doch mal was; ich war auf jeden Fall richtig gespannt, was mich da wohl erwartete! Dort angekommen wurden meine Erwartungen noch übertroffen: Eine riesengroße, wenn auch etwas abgewohnte Altbauwohnung mitten im alten Ortskern erwartete mich. Da fühle ich mich für diese Nacht bestens aufgehoben.
Morgendlicher Abschied von Saint-Antoine bei allerbestem Wetter Selbst die Sonnenblumen lachen, zumindest manche Typisches französisches Landhaus Die letzten noch blühenden Sonnenblumen werden eifrig von Hummeln besucht. St-Antoine – Lectoure Manche Pilger reisen auch per Esel und Lastpferd. Die gewohnten Brombeeren haben nun Farbe, Form und Geschmack geändert. Der Himmel ist einfach unanständig blau! Dagegen sehen die reifen Sonnenblumen richtig traurig aus. St-Antoine – Lectoure Eintreffen in Lectoure Deutscher Charme in französischen Badezimmern Mein Bett für diese Nacht Meine Küche Blick aus meiner Küche Blick aus meinem Schlafzimmer Warten auf das Abendessen
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