Aumont-Aubrac – Nasbinals (26,9km)

Für heute Vormittag waren Gewitter angekündigt, also bin ich früh aufgestanden und um sechs Uhr losgegangen. Es begann tatsächlich gegen Acht zu regnen, hier zeigte sich mal wieder, wie nützlich so ein Schirm ist. Die angedrohten Gewitter bauten sich erst gegen Zehn auf, und das so weit nördlich von mir, dass ich schon hoffte, ungeschoren an ihnen vorbeigehen zu können. Was hat das geblitzt und gekracht!

Eine gute Stunde vor Nasbinals hat’s mich dann aber doch erwischt. Ein zunächst harmlos beginnender Schauer baute sich rasch zu einem ausgewachsenen Cumulonimbus auf, aus dem es gehörig blitzte und schüttete. Das Ganze erwischte mich auf freiem Feld, und mir ging ganz schön die Düse, bis ich schließlich nach einer Viertelstunde beim nächsten Haus die rettende offene Garage erreichte und dort das Gröbste abwarten konnte.

Die ganze heutige Strecke führte mich über eine fast baumlose Hochebene (um die 1.200 Höhenmeter), die hauptsächlich als Weidefläche für die berühmten Rinder genutzt wird. Diese grenzenlose leicht hügelige Weite lässt den Himmel besonders dramatisch wirken. Insbesondere bei der heutigen Wetterlage, die häufige und rasche Veränderungen der Wolkenformationen und des Lichts bewirkte. Einfach grandios!

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